Hygiene

Wenn Sie einen Beruf im medizinischen Bereich ausüben, ist Ihnen bekannt, wie dringend notwendig es ist auf Hygiene zu achten. Hygiene wird als „Lehre der Verhütung“ bezeichnet. Dank Dr. Ignaz Semmelweis, der im 19. Jahrhundert, (1847 und 48) das starke Auftreten des Kindbettfiebers auf mangelnde Hygiene zurückführte und Hygienevorschriften einführte, fand das Sterben im Wochenbett ein Ende. Dr. Semmelweis hatte es aber nicht so einfach, die Ergebnisse seiner Studien wurden nicht akzeptiert. Kollegen sprachen von „Unfug“, lehnten alles ab. Trotzdem fanden sich einige Berufsgenossen, die trotz der damaligen Meinung sich auf seine Seite stellten. Die allgemeine Ansicht zu jener Zeit war: „Hygiene wäre nur Zeitverschwendung und würde in keinem Verhältnis zu der geltenden Theorie der Krankheitsursachen stehen“.

Durch Semmelweis Anweisung, nach Leichensektionen sowohl Hände als auch Instrumente mit Chlorlösung zu waschen, sank die Sterblichkeitsrate von 12 Prozent auf 2 – 3 Prozent. Der Chlorlösung wurde bald gegen den günstigeren Chlorkalk ausgetauscht. Aber hier war der Weg von Dr. Semmelweis nicht zu Ende. Unerwartet erkrankten 12 Patientinnen am Kindsbettfieber, da erkannte er, nicht nur Leichen sind Bakterienquellen, eine der Patientinnen litt an einen Uteruskarzinom, das musste die Ursache sein. Von da an mussten die Hände vor jeder Untersuchung gründlich desinfiziert werden. Wieder sank die Sterblichkeitsrate, diesmal auf 1,3.

Als Vater der Hygiene wird Max Pettenkofer gesehen, der Bauernsohn studierte in München Pharmazie und Medizin. Nur drei Jahre nach dem Abschluss des Studiums erhielt er einen Lehrstuhl für medizinische Chemie an der Universität München. 1865 wurde er Direktor der Selbigen, noch im gleichen Jahr wurde er der erste Gelehrte für Hygiene. Pettenkofer baute von 1876 – 1879 das erste Hygieneinstitut.

Das Wort Hygiene wird aus Hygieia geleitet, das Wort ist griechisch und bedeutet Gesundheit.

Wer in der Pflege arbeitet, unterscheidet zwischen zwei Arten von Hygiene, einmal die Krankenhaushygiene, die alles beinhaltet um Infektionen vorzubeugen, Reinigung und das Desinfizieren. Und die Umwelthygiene, hier ist die Arbeitshygiene gemeint.

Beim ambulanten Kinderpflegedienst Anna Krolicki können Sie sich sicher sein, dass alle Hygienevorschriften peinlichst genau befolgt werden.

Kommen Sie aus einem Pflegeberuf und sind auf der Suche nach einen neuen Wirkungskreis dann bewerben Sie sich bei uns, wir suchen stets kompetente, einfühlsame, Pflegekräfte.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen