Ausbildung zum Krankenpfleger

Krankenpfleger

Ausbildung zum Krankenpfleger

Die Berufsbezeichnung für den Beruf im Krankenpflegedienst ist seit 2004 Gesundheits- und Krankenpfleger/in.

Für die Ausbildung ist die Voraussetzung ein Hauptschulabschluss oder Realschulabschluss mit mittlerer Reife, in Verbindung mit einer erfolgreich abgeschlossenen dreijährigen Ausbildung als Krankenpflegehelfer. Sie schließt mit einer staatlichen Prüfung ab. Zu der Ausbildung gehören Theoriestunden mit den theoretischen Grundlagen der Gesundheits- und Krankenpflege und etwa 2500 Praxisstunden. Schulische Fachweiterbildungen führen zu einer erweiterten Berufsbezeichnung des entsprechenden Fachgesundheits- und Krankenpflegers. Zur abgeschlossenen Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpfleger, ist eine pflegewissenschaftliche und pflegepädagogische sowie pflegewirtschaftliche Qualifikation Voraussetzung. Der Unterricht beinhaltet neben der reinen Wissensvermittlung auch die Demonstration und die Einübungen der Hygienepflege der Patienten, Verbände anlegen, allgemeine Wundversorgung, Essen anreichen, Medikamente fachgerecht verabreichen und zahlreiche andere.

Berufsbezeichnung Krankenpfleger

Die gesetzlich geschützte Berufsbezeichnung „Gesundheits- und Krankenpfleger“ kann nach erfolgreichem Ablegen einer staatlichen Prüfung, auch Examen genannt, erlangt werden. Die Abschlussprüfung muss erfolgreich bis zur Note 4 abgeschlossen werden. Es besteht die Möglichkeit, die Prüfung einmal zu wiederholen. Sie besteht mit jeweils drei schriftlichen, drei mündlichen und einer praktischen Prüfung. Nach erfolgreichem Abschluss des Examens ist die somit erlangte Berufsbezeichnung „Gesundheits- und Krankenpfleger“ gesetzlich geschützt. Die Berufsbezeichnung „Krankenschwester“ stammt noch aus dem alten christlichen Ordensschwesterwesen.

Gesundheits- und Krankenpfleger/innen betreuen pflegebedürftige und kranke Menschen. Es ist ein sehr aufopferungsvoller Beruf. Das Mindestalter für die Ausbildung ist nicht gesetzlich vorgeschrieben, aber Bewerber, die unter 16 Jahre alt sind, werden meistens zurückgestellt. Bestandteile der Ausbildung zur Krankenpflege sind der Aufbau des menschlichen Körpers und Pflegetechniken wie Wundversorgung, Injektionen und Infusionen sowie Krisensituationen und verschiedene ärztliche Bereiche wie beispielsweise die Gynäkologie, die Innere Medizin, die Chirurgie, die Psychiatrie, die Altenpflege und die Pflege der Neugeboren.

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Bayern/Bavaria

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Ernährungsmangel

Kinder Krankenpflege

Ernährungsmangel Krankenpflege – Wann spricht man von einer Mangelernährung und von einem Mangel an Aufnahme von Flüssigkeit?  Normalerweise hat ein Mensch ein Hunger- bzw. Durstgefühl und nimmt sobald er dies verspürt Nahrung und Getränke zu sich. Im Alter nehmen jedoch oftmals diese Bedürfnisse ab und es können gefährliche Mangelerscheinungen auftreten.  Allgemein, so behaupten Mediziner, benötigt der Mensch täglich mindestens 1,5 Liter an Flüssigkeit und ca. 1600 kcal an Nährstoffen.  Diese beinhalten auch Vitamine und Spurenelemente. Liegt die Zufuhr länger darunter, ist die Person unterversorgt.  Dies sieht man vor allem bei Patienten, die in den letzten drei Monaten mehr als 5% ihres Körpergewichtes abgenommen haben.

Warum treten diese Mangelerscheinungen auf?

Es gibt verschiedene Ursachen, die man hier nennen sollte:

Bei Schmerzen, Problemen mit dem Gebiss/Zähnen, Gefühl einer Depression, Einsamkeit und Isolation.  Das Sehvermögen ist beeinträchtigt, die Geschmackssinne funktionieren nicht richtig.

Aber auch bei Gründen wie kein Essen im Haushalt, bei Nebenwirkungen von Medikamenten, die der Patient einnimmt, verliert dieser an Appetit.

Maßnahmen Krankenpflege

Maßnahmen, die von Angehörigen getroffen werden können, um eine Mangelernährung zu unterbinden:

  • Achten Sie bitte darauf, dass Zahnprothesen korrekt sitzen
  • Orientieren Sie sich nach der Speisewahl des Bedürftigen
  • Mit dem Alter müssen oft Speisen etwas besser gewürzt werden
  • Fünf kleinere Mahlzeiten am Tag sind oft sinnvoller als nur drei Mahlzeiten
  • Achten Sie auf eine schöne Atmosphäre – man sagt nicht umsonst: „das Auge isst mit“
  • Flüssigkeitszunahme kann sehr einfach gemessen werden
  • Regelmäßige Kontrolle des Körpergewichtes

 

Maßnahmen, die den Flüssigkeitsmangel verhindern:

  • Bieten Sie dem Bedürftigen immer sein Lieblingsgetränk an, Alkohol sollte natürlich nicht angeboten werden
  • Getränke sollten in nächster Reichweite stehen
  • Üben Sie jedoch keinen unnötigen Zwang aus.  Hilfsmittel sind zum Bespiel Schnabelbecher und Strohhalme.
  • Unbedingt ein Trinkprotokoll führen und die Trinkmenge markieren.

Reformen zur Ausbildung der Pflegeberufe

Krankenpflege Kinder

Ausbildung Krankenpflege

Pflegeberufe – Im Jahr 1957 gab es die ersten Regelungen zur Krankenpflegeausbildung in der Bundesrepublik.  Bis zu diesem Zeitpunkt hatte die Krankenpflegeausbildung an den Krankenschulen einen Zeitaufwand von 18 Monaten.  Diese Zeit wurde dann auf eine Ausbildung von drei Jahren verlängert und gliedert sich in einem zweijährigen Lehrgang an einer Krankenpflegeschule.

Darauf folgt eine einjährige praktische Ausbildung.  1965 fand eine weitere Reform des Krankenpflegegesetzes der BRD statt.  Die Ausbildung an Krankenpflegeschulen hat sich heute auf drei Jahre verlängert.  Somit wurde der Theorieteil auf 2100 Stunden festgesetzt und für die praktische Ausbildung sind 2500 Stunden vorgesehen. Im Jahr 2004 kam es zu einer weiteren kleinen Reform der Pflegeausbildung, welche fordert, dass die Ausbildung praxisorientierter gestaltet werden sollte, damit man den Pfleger auf sein spätere tägliche Tätigkeit besser vorbereitet. Die Diskussionen um eine tiefgreifende Reform gehen weiter, aber es wurde bisher nichts Weiteres bestimmt.

Pflegeberufe

Eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe schlug im März 2012 eine Weiterentwicklung der Pflegeberufe mit dem Ziel der Vorbereitung eines Gesetzesentwurfs im Pflegeberuf vor.  Nach diesem Gesetz sollte die Alten-und Kinder-Pflege sowie die Gesundheitsausbildung einer allgemeinen Pflegeausbildung unterliegen und zusammengeführt werden. Noch im selben Jahr arbeitete die Bundesregierung an einem Gesetzesentwurf, und in einer Pressemitteilung im Jahr  2015 gab das Gesundheitsministerium bekannt, dass die allgemeine Ausbildung  in den Pflegeberufen ab dem Jahre 2016 beginnen sollte.

Pflegestudium

Es wird ebenfalls ein Pflegestudium ermöglicht, bei dem zur Erlangung  der Berufszulassung die staatliche  Prüfung ein Teil  der Hochschulprüfung ist. Zugangsvoraussetzung für einen Pflegeberuf ist heute noch ein mittlerer Bildungsabschluss d. h.  mittlere Reife oder 10 Schuljahre.

Pflege ist Verantwortung

Pflege Kinder

Pflege und Verantwortung – Besonders bei der Pflege von Säuglingen und kleinen Kindern, aber auch von Erwachsenen, ist vor allen Dingen ein respektvoller Umgang ganz wichtig. Interessen und Bedürfnisse müssen wahrgenommen werden. Die unmittelbare Umgebung muss erforscht und gesichert sein, und die Gesundheit muss regelmäßig beobachtet werden. Bei größeren Kindern ist die Bildung noch eine weitere Schlüsselaufgabe der Pflege.

Pflegeberatungen zur Pflege in Kinderfürsorgeeinrichtungen sollten in Gruppen abgestimmt werden.

Wenn ein Säugling sich nicht beruhigen kann und die ganze Zeit schreit, kann es daran liegen, dass er viel in senkrechter Lage auf dem Arm getragen wird, und der kleine Mensch sich bereits an diese senkrechte Lage gewöhnt hat und verwirrt und verängstigt ist, wenn er liegt, oder er unbedingt seinen Willen durchsetzen will. Das Pflegepersonal in Säuglingspflegeeinrichtungen kennt sich damit aus. Säuglingspflegerinnen tragen nur sehr selten die kleinen Säuglinge senkrecht durch die Gegend; höchstens, wenn die Eltern zu Besuch auf die Krankenstation kommen und ihr Kind nur durch die Fensterscheibe einer Intensivstation sehen dürfen, weil es krank oder eine Frühgeburt ist.

Pflege und Beratung

Auch Kinder brauchen Pflegeberatung. Millionen von Kindern haben chronische Erkrankungen und Behinderungen und sind durch Entwicklungsstörungen beeinträchtigt. Kinder, die von Geburt an in ihrer gesunden Entwicklung gefährdet sind, wie beispielsweise Frühgeburten oder Mehrlinge, benötigen eine stationäre Betreuungszeit und darüber hinaus eine pflegerische und medizinische Betreuung. Eine Pflegeberatung erfordert eine hohe fachliche Qualifikation und spezielle Kenntnisse der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege von Beratern und Beraterinnen. Sie müssen über eine entsprechende Expertise und eine Grundausbildung in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege verfügen, um den Anforderungen gerecht zu werden.

Kinder, die Vater oder Mutter verlieren, müssen einen schweren Verlust verarbeiten und benötigen Hilfe in Form von behutsamer professioneller Begleitung, die zeitlich befristet ist. Diese Hilfe kann durch eine Pflegeberatung gestellt werden.